Portrait   33/53   zurück         vergleichen

Lanzenfarn (Polystichum lonchitis)        
Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae)

Wedel
Einzelbild
Fieder Oberseite
Einzelbild
Fieder Unterseite
Einzelbild

Sori
Einzelbild
Habitus
Einzelbild
Lebensraum
Einzelbild

Weitere Bilder
Einzelbild

 
Einzelbild
 
Einzelbild


Wissenswertes
  • In Rosetten wachsend, Blätter 15–50(–60) cm lang
  • Blattspreite einfach gefiedert, schmal lanzettlich (8- bis 10-mal so lang wie breit), nach unten langsam verschmälert, dunkelgrün, überwinternd; Oberseite glänzend, Unterseite mit hellbraunen haarartigen Spreuschuppen
  • Fiedern ungeteilt, stachelig gezähnt, am Grund asymmetrisch («Daumen hoch»)
  • Sori oft nur in der vorderen Hälfte der Blattspreite, in zwei Reihen angeordnet, Schleier schildförmig; Schleier zur Zeit der Sporenreife nach oben gebogen (wie ein umgedrehter Regenschirm)
  • Blattstiel sehr kurz, dicht mit hell- bis dunkelbraunen Spreuschuppen bedeckt

Verwechslungsgefahr
Der Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum) ist doppelt gefiedert. An Standorten, wo der Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum) zusammen mit dem Lanzenfarn (Polystichum lonchitis) wächst, tritt regelmässig der Hybrid zwischen den beiden Arten auf, Polystichum × illyricum. Dieser zeigt intermediäre Merkmale und hat meist einfach gefiederte Blätter mit ± fiederschnittigen Fiedern, seine Sporen sind mehrheitlich verkümmert.
Der Rippenfarn (Blechnum spicant) ist fiederschnittig, seine Abschnitte sind ganzrandig.

Standort
(Montan-) subalpin (-alpin); auf kalkreichen, seltener kalkarmen Böden; Geröllhalden, steinige Wälder

Verbreitung
Eurasiatisch-nordamerikanisch.
Schweiz: verbreitet und ziemlich häufig.

Chromosomenzahl
2n = 82, diploid


Gattung Schildfarn — Polystichum
  • In Rosetten wachsend
  • Blattspreite 1- bis 2-fach gefiedert; Fiedern und/oder Fiederchen meist mehr oder weniger asymmetrisch; Rand der Fiedern resp. Fiederchen gesägt oder gezähnt, Zähne mit kurzen oder längeren aufgesetzten Spitzen (Stachel- oder Grannenspitzen); Blattnerven frei, verzweigt
  • Sori meist in zwei Reihen angeordnet, Schleier rund, in der Mitte angewachsen (schildförmig)
  • Blätter im Frühling kurz vor dem vollständigen Entrollen nach aussen gebogen, was ihnen zu diesem Zeitpunkt einen welken, schlaffen Eindruck verleiht – erst wenn die Blätter endgültig entrollt sind, liegt die gesamte Blattspreite in einer Ebene

Zeigerwerte: 3 4 3 - 2 2 2
Sporenreife: 7–9
Rote Liste: Nicht gefährdet (LC)
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Polystic en lance / it: Felce lonchite / en: Northern holly fern