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Straussfarn (Matteuccia struthiopteris)        
Perlfarngewächse (Onocleaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • In Rosetten wachsend, alle Stielreste der alten Blätter ungefähr gleich lang, Blätter 3–12 (–15) cm lang.
  • Blattspreite einfach gefiedert, mit 5 bis 12 Fiederpaaren; hellgrün, auffallend zart, sommergrün, matt; lanzettlich (3- bis 6-mal so lang wie breit), nach unten wenig verschmälert; Blattspindel und Fiedern kahl oder zerstreut mit weissen Drüsenhaaren bedeckt.
  • Fiedern 1- bis 1,5-mal so lang wie breit; Rand gelappt, flach und nicht umgerollt.
  • Sori rund, bei der Reife fast die ganze Unterseite der Fieder bedeckend; Schleier in haarförmige Fransen zerschlitzt.
  • Blattstiel grün, später gelblich, nur am Grund dunkel; 0,3-mal so lang wie die Blattspreite; kahl, nur am Grund mit wenigen Spreuschuppen; unterhalb der Mitte mit einer kleinen, knotigen Verdickung («Sollbruchstelle»).

Verwechslungsgefahr
Fertile Blätter des Echten Wurmfarns (Dryopteris filix-mas) und des Bergfarns (Oreopteris limbosperma) sehen ähnlich aus, der Echte Wurmfarn (Dryopteris filix-mas) ist aber praktisch kahl, der Bergfarn (Oreopteris limbosperma) besitzt weisse Haare und gelbliche Drüsen.

Standort
Kollin (-montan); auf feuchten, meist kalkfreien Böden; Ufer von Waldbächen und Flüssen, Auenwälder, Waldwiesen.

Verbreitung
Eurasiatisch-nordamerikanisch.
Schweiz: In Gärten hin und wieder angepflanzt und sich dort v.a. mit Ausläufern vermehrend, im Tessin und Misox (GR) einheimisch.

Chromosomenzahl
2n = 80, diploid

Zeigerwerte: 3 3 4 - 2 4 3
Sporenreife: 6–8
Rote Liste: Verletzlich
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Fougère autruche / it: Felce penna di struzzo / en: Ostrich fern