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Quell‑Streifenfarn (Asplenium fontanum)        
Streifenfarngewächse (Aspleniaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • In Rosetten wachsend, Blätter 5–15(–20) cm lang.
  • Blattspreite (einfach oder) doppelt gefiedert, lanzettlich, mindestens 4-mal so lang wie breit, nach unten auffällig verschmälert; dunkelgrün, etwas glänzend, nur an geschützten Standorten wintergrün.
  • Blattspindel grün.
  • Sori länglich-oval, Schleier bis zur Sporenreife sichtbar.
  • Blattstiel grün, meist nur am Grund dunkelbraun; 0,2- bis 0,5-mal so lang wie die Blattspreite.

Verwechslungsgefahr
Die Blattspreite des auf sauren Böden wachsenden Foreser Streifenfarns (Asplenium foreziense) ist nach unten nicht oder nur wenig verschmälert.

Standort
kollin-montan; auf mässig trockenen bis feuchten, kalkhaltigen Böden; Felsspalten, Mauerfugen, aber nicht an Quellen.

Verbreitung
Westeuropäisch.
Schweiz: Jura, Genferseegebiet, Wallis, Graubünden, St. Gallen, nicht häufig.

Chromosomenzahl
2n = 72, diploid


Gattung Streifenfarn — Asplenium
Blätter in Rosetten wachsend, 5–40(–70) cm lang; Blattspreite ungeteilt, gegabelt, fiederschnittig oder einfach bis vierfach gefiedert; meist kahl, selten drüsig oder auf der Unterseite dicht schuppig, meist wintergrün; Sori länglich, gerade, 2- bis 6-mal so lang wie breit, Schleier auf der Längsseite angewachsen, bei der Sporenreife meist zurückgeschlagen und von den Sporangien bedeckt.

Zeigerwerte: 2 5 3 - 3 3 1
Sporenreife: 7–9
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Capillaire des sources / it: Asplenio delle fonti / en: Smooth rock spleenwort