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Südlicher Wimperfarn (Woodsia ilvensis)


Wimperfarngewächse (Woodsiaceae)

Wedel

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Fieder
Oberseite

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Fieder
Unterseite

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Sori

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Habitus

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Lebensraum

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Wissenswertes
  • In Rosetten wachsend, Blätter 4–20(–25) cm lang, alle Stielreste der alten Blätter ungefähr gleich lang
  • Blattspreite 1-fach gefiedert, mit 7 bis 14 Fiederpaaren; gelbgrün bis bräunlich grün, etwas ledrig, sommergrün (im Herbst oder erst im Laufe des Winters absterbend), matt; eilanzettlich, nach unten wenig verschmälert; Blattspindel auf beiden Seiten dicht mit weißlichen haarförmigen und hellbraunen schmallanzettlichen Spreuschuppen bedeckt (im Herbst verkahlend)
  • Fiedern 2- bis 2,5-mal (bis 3-mal) so lang wie breit, fiederspaltig bis fiederschnittig; Rand leicht gebuchtet, umgerollt; Oberseite mit wenigen haarförmigen Spreuschuppen, Unterseite dichter mit weißlichen haarförmigen und hellbraunen schmallanzettlichen Spreuschuppen bedeckt (im Herbst verkahlend); drüsenlos
  • Sori rund, Schleier in haarförmige Fransen aufgelöst
  • Blattstiel rötlich braun, vor allem am Grund mit hellbraunen, lanzettlichen Spreuschuppen; 0,3- bis 0,5-mal so lang wie die Blattspreite; unterhalb der Mitte mit einer kleinen, knotigen Verdickung («Sollbruchstelle»)
Verwechslungsgefahr
Der Alpen-Wimperfarn (Woodsia alpina) und der Zierliche Wimperfarn (Woodsia pulchella) besitzen fast runde Fiedern.
Standort
Montan-subalpin; auf sauren Böden; sickerfrische Felsspalten, Blockschutt.
Verbreitung
Eurosibirisch-nordamerikanisch.
Schweiz: Alpen, seltener als Woodsia alpina.
Chromosomenzahl
2n = 82, diploid
Gattung Wimperfarn — Woodsia
  • In Rosetten wachsend, Blätter 3–20(–25) cm lang
  • Blattspreite einfach gefiedert, Fiedern fiederspaltig bis fiederschnittig, sommergrün oder halb wintergrün, Rand der Fiedern flach oder nach unten gebogen
  • Sori rund, Schleier in lange haarförmige Zipfel (Wimpern) aufgelöst (nicht mit Haaren auf der Unterseite der Fiedern verwechseln)
  • Blattstiel unterhalb der Mitte mit einer kleinen, knotigen Verdickung (Blattstiel um ⅕ dicker), diese «Sollbruchstelle» ist teilweise besser spürbar (vorsichtig darüber fahren) als sichtbar; alte Blätter brechen an dieser verdickten Stelle ab, Rosetten bestehen deshalb aus diesjährigen Blättern und mehr oder weniger gleich langen Blattstielresten von abgestorbenen Blättern
Info Flora
Sporenreife: 7–8
Schutz: In der Schweiz nicht geschützt
fr: Woodsia méridional / it: Felcetta pelosa / en: Rusty woodsia
Weg durch den Schlüssel
Link zu dieser Seite:
https://ifarne.ch/app/links/woodsia-ilvensis.php