Portrait   7/53   zurück         vergleichen

Borstiger Schildfarn (Polystichum setiferum)        
Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae)

Wedel
Einzelbild
Fieder Oberseite
Einzelbild
Fieder Unterseite
Einzelbild

Sori
Einzelbild
Habitus
Einzelbild
Lebensraum
Einzelbild

Weitere Bilder
Einzelbild

 
Einzelbild
 
Einzelbild


Wissenswertes
  • In Rosetten wachsend, alle Stielreste der alten Blätter ungefähr gleich lang, Blätter 3–12 (–15) cm lang.
  • Blattspreite einfach gefiedert, mit 5 bis 12 Fiederpaaren; hellgrün, auffallend zart, sommergrün, matt; lanzettlich (3- bis 6-mal so lang wie breit), nach unten wenig verschmälert; Blattspindel und Fiedern kahl oder zerstreut mit weissen Drüsenhaaren bedeckt.
  • Fiedern 1- bis 1,5-mal so lang wie breit; Rand gelappt, flach und nicht nach unten gebogen.
  • Sori rund, bei der Reife fast die ganze Unterseite der Fieder bedeckend; Schleier in haarförmige Fransen zerschlitzt.
  • Blattstiel grün, später gelblich, nur am Grund dunkel; 0,3-mal so lang wie die Blattspreite; kahl, nur am Grund mit wenigen Spreuschuppen; unterhalb der Mitte mit einer kleinen, knotigen Verdickung («Sollbruchstelle»).

Verwechslungsgefahr
  • In Rosetten wachsend, alle Stielreste der alten Blätter ungefähr gleich lang, Blätter 3–12 (–15) cm lang.
  • Blattspreite einfach gefiedert, mit 5 bis 12 Fiederpaaren; hellgrün, auffallend zart, sommergrün, matt; lanzettlich (3- bis 6-mal so lang wie breit), nach unten wenig verschmälert; Blattspindel und Fiedern kahl oder zerstreut mit weissen Drüsenhaaren bedeckt.
  • Fiedern 1- bis 1,5-mal so lang wie breit; Rand gelappt, flach und nicht nach unten gebogen.
  • Sori rund, bei der Reife fast die ganze Unterseite der Fieder bedeckend; Schleier in haarförmige Fransen zerschlitzt.
  • Blattstiel grün, später gelblich, nur am Grund dunkel; 0,3-mal so lang wie die Blattspreite; kahl, nur am Grund mit wenigen Spreuschuppen; unterhalb der Mitte mit einer kleinen, knotigen Verdickung («Sollbruchstelle»).

Standort
Kollin-montan; auf kalkarmen, feuchten Böden; Wälder, Schluchten.

Verbreitung
Europäisch-mediterran-westasiatisch.
Schweiz: Vor allem auf der Alpensüdseite, nördlich der Alpen zerstreut.

Chromosomenzahl
2n = 82, diploid


Gattung Schildfarn — Polystichum
Blattspreite 1- bis 2-fach gefiedert; Fiedern und/oder Fiederchen meist mehr oder weniger asymmetrisch; Spreitenrand gesägt oder gezähnt, Zähne mit kurzen oder längeren Borsten (Stachel- oder Grannenspitzen); Blattnerven frei, verzweigt; Sori meist in zwei Reihen angeordnet, Schleier rund, in der Mitte angewachsen (schildförmig); Bischofstäbe kurz vor dem vollständigen Entrollen zurückgeschlagen, verleihen dem jungen Blatt einen welken, schlaffen Eindruck.

Zeigerwerte: 3 2 2 - 2 4 2
Sporenreife: 6–8
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Polystic à dents sétacées / it: Felce setifera / en: Soft shield Fern