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Lanzenfarn (Polystichum lonchitis)        
Wurmfarngewächse (Dryopteridaceae)

Wedel
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Fieder Oberseite
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Fieder Unterseite
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Sori
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Habitus
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Lebensraum
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Wissenswertes
  • In Rosetten wachsend, Blätter 15–50(–60) cm lang.
  • Spreite einfach gefiedert, schmal lanzettlich (8- bis 10-mal so lang wie breit), nach unten langsam verschmälert, dunkelgrün, überwinternd; Oberseite glänzend, Unterseite mit hellbraunen haarartigen Spreuschuppen.
  • Fiedern ungeteilt, stachelig gezähnt, am Grund asymmetrisch («Daumen hoch»).
  • Sori oft nur in der vorderen Hälfte der Blattspreite, in zwei Reihen angeordnet, Schleier der Sori schildförmig; Schleier zur Zeit der Sporenreife nach oben gebogen (wie ein umgedrehter Regenschirm).
  • Stiel sehr kurz, dicht mit hell- bis dunkelbraunen Spreuschuppen bedeckt.

Verwechslungsgefahr
Der Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum) ist doppelt gefiedert. An Standorten, wo der Gelappte Schildfarn (Polystichum aculeatum) zusammen mit dem Lanzenfarn (Polystichum lonchitis) wächst, tritt regelmässig der Hybrid zwischen den beiden Arten auf, Polystichum x illyricum. Dieser zeigt intermediäre Merkmale und hat meist einfach gefiederte Blätter mit ± fiederschnittigen Fiedern, seine Sporen sind mehrheitlich verkümmert.
Der Rippenfarn (Blechnum spicant) ist fiederschnittig, seine Abschnitte sind ganzrandig.

Standort
Montan-subalpin (-alpin); auf kalkreichen, seltener kalkarmen Böden, in kühleren Lagen meist über 900 m ü. M.; Geröllhalden, steinige Wälder.

Verbreitung
Eurosibirisch-nordamerikanische Art.
Schweiz: verbreitet und ziemlich häufig.


Gattung Schildfarn — Polystichum
Blätter einfach bis doppelt gefiedert, in Rosetten; Schleier rund, in der Mitte angewachsen (= schildförmig), zur Zeit der Sporenreife nach oben gebogen (wie ein umgedrehter Regenschirm) oder hinfällig (Brauns Schildfarn Polystichum braunii), Sori in zwei Reihen auf den Fiedern/Fiederchen angeordnet (vgl. Sichelfarn Cyrtomium); Fiedern und/oder Fiederchen asymmetrisch («Daumen hoch»): das nach vorne zeigende Fiederchen resp. der innerste, nach vorne gerichtete Abschnitt der Fieder meist vergrössert, bei den doppelt gefiederten Arten sind die Fiederchen ebenfalls oft asymmetrisch (mit «Öhrchen»).

Zeigerwerte: 3 4 3 - 2 2 2
Sporenreife: 7–9
Rote Liste: Nicht gefährdet
Schutz: Kantonal geschützt


fr: Polystic en lance / it: Felce lonchite / en: Northern holly fern